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Franz Xaver Kögel - ein Portrait

Der Unternehmer Franz Xaver Kögel – zielstrebig, erfolgreich, schwäbisch!
Der Unternehmer Franz Xaver Kögel – zielstrebig, erfolgreich, schwäbisch!

Reinhold Maier, der erste Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, attestierte im Sommer 1931 seinen Landsleuten eindeutige Wesenszüge: „In der Veranlagung der württembergischen Bevölkerung treffen wir auf menschliche Eigenschaften, die in Notzeiten Goldes wert sind: zähe Energie, wirtschaftliches Denken und Sparsamkeit, Pünktlichkeit, Klugheit, Geschmack und Geschicklichkeit.” Allesamt Merkmale, die auch auf Franz Xaver Kögel zutreffen. Und so ist er stets geblieben: geradlinig, bis ins hohe Alter qualitätsbewusst, ausdauernd und zäh um den Erfolg arbeitend.

 
Die Anfänge


Als Franz Xaver Kögel am 1. Mai 1934 den Betrieb seines ehemaligen Lehrherrn Georg Schmid in der Keplerstraße 6 in Neu-Ulm übernimmt, hat der ehrgeizige junge Mann längst erkannt, welche Chancen im Kraftverkehr liegen. Besonders hier in Württemberg, wo sich diese Branche zu Beginn der dreißiger Jahre im Vergleich zu den übrigen Ländern des Reiches überdurchschnittlich gut entwickelt. Ein Grund: Das Land im Südwesten ist Sitz bedeutender Firmen der Kraftfahrzeugindustrie. Kögel hat die Vorbilder unmittelbar vor der Haustür.

Damals übernahm Kögel die idyllische Wagnerei Schmid in Neu-Ulm, in der er zuvor gelernt hatte.
Damals übernahm Kögel die idyllische Wagnerei Schmid in Neu-Ulm, in der er zuvor gelernt hatte.

Gemeinsam mit einem Lehrling beginnt der junge Wagnermeister, Aufbauten für Lastwagen und Kippaufbauten zu fertigen und Karosseriearbeiten auszuführen. Eines der ersten Produkte ist ein Kippaufbau für einen Ford-Lkw mit Zweiachs-Anhänger. Beim Neu-Ulmer Schmied August Welte entstehen Anhänger und Unterbauten für Kipper. Kögel komplettiert sie mit Boden, Bordwänden und sonstigen holzbezogenen Ausstattungen. Mit dieser ersten Kooperation ist die Keimzelle für alle späteren Entwicklungen gelegt – auch und besonders die vom kleinen Handwerksmeister in der beschaulichen Wagnerei zum international aufgestellten Unternehmer.

Die sich verändernden Gegebenheiten erfordern schon bald Verbesserungen in der maschinellen Ausstattung der kleinen Wagnerei. Und nach wenigen Jahren reichen die Räumlichkeiten nicht mehr aus, Kögel zieht 1937 mit seinem Betrieb ans andere Donau-Ufer, vom bayerischen Neu-Ulm ins württembergische Ulm. Hier, an der Blaubeurer Straße, erwirbt Kögel freies Gelände und lässt es nach seinen Vorstellungen bebauen.

Der junge F. X. Kögel im Jahre 1934.
Der junge F. X. Kögel im Jahre 1934.

Der 2. Weltkrieg und der Wiederaufbau

Mit Beginn des zweiten Weltkriegs im Jahr 1939 wird das aufstrebende Unternehmen von der staatlich verordneten Rüstungswirtschaft erfasst. Neben Fahrzeugteilen für militärische Fahrzeugaufbauten, besonders vom Hersteller Magirus, gehören jetzt auch Stiele für Handgranaten zur Produktpalette. Aber auch Pkw-Reparaturen besonders an den legendären DKW-Typen „Reichsklasse“ und „Meisterklasse“ – im Volksmund wegen der Karosse aus kunstlederverkleidetem Holzgerippe auch „Kleistermasse“ genannt – gehören jetzt zum Tagesgeschäft. Im Dezember 1944 zerstört ein alliierter Bombenangriff den Kögel-Betrieb völlig.

Die Chance zum Neubeginn eröffnet sich für Franz Xaver Kögel schon kurz nach Kriegsende. Im Juni 1945 kann er Räume im ehemaligen Heereszeugamt für seine Zwecke nutzen und schon bald beginnt auch der Wiederaufbau an der Blaubeurer Straße. Die sich daraus ergebende Chance von zwei räumlich getrennten Fertigungsstätten eröffnet neue Möglichkeiten, größere Objekte herzustellen. Besonders große Fahrerhäuser für Lkw im Fernverkehr sind jetzt gefragt, haben die Lkw-Hersteller solche Fernfahrerhäuser zu dieser Zeit doch noch nicht im Angebot.

Erneuter Rückschlag: Im Oktober 1948 vernichtet ein Brand die Betriebsanlagen im ehemaligen Heereszeugamt und erneut heißt die Devise „Wiederaufbau“.

F. X. Kögel (links) und der damalige Kögel-Vertriebschef Herbert Heinze im Gespräch mit dem damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth während der IAA 1981 in Frankfurt am Main.
F. X. Kögel (links) und der damalige Kögel-Vertriebschef Herbert Heinze im Gespräch mit dem damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth während der IAA 1981 in Frankfurt am Main.

Vom Handwerksbetrieb zum Industrieunternehmen

Die Wirtschaft expandiert und mit ihr das Unternehmen des „F. X. K.“, der sich in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erneut mit Erweiterungsplänen konfrontiert sieht. Im Jahr 1956 ist Kögel eine der ersten Ansiedlungen im neuen Industriegebiet Donautal. Die bisherigen Standorte werden aufgegeben. Die Vollendung des ersten Bauabschnittes im Donautal markiert auch den endgültigen Übergang vom Handwerks- zum Industriebetrieb mit ganz neuen Produktionsmöglichkeiten. Einer der Schwerpunkte: Fahrerhäuser für Magirus und Krupp, die jetzt auf regelrechten Fertigungsstraßen produziert werden können. Ohnehin entwickelt sich der Karosseriebau zur zweiten Säule des Unternehmens: Omnibusse mit Kögel-Aufbau, Pullmann-Möbelwagen oder Fahrzeuge mit kleinen Kofferaufbauten als Vorläufer späterer Kühlaufbauten bevölkern die Straßen.

Franz Xaver Kögel, geboren am 8. März 1910 im kleinen Ort Wiblingen im Süden von Ulm, hat im Alter von 46 Jahren bereits einen großen Teil seines Lebenswerks verwirklicht.

Franz Xaver Kögel (Mitte) beim ersten Spatenstich zur Erweiterung des Werks Burtenbach am 10. Dezember 1999, dem modernsten Trailerwerk seiner Zeit.
Franz Xaver Kögel (Mitte) beim ersten Spatenstich zur Erweiterung des Werks Burtenbach am 10. Dezember 1999, dem modernsten Trailerwerk seiner Zeit.

Schon sehr früh beschäftigen sich die Kögel-Konstrukteure mit den Möglichkeiten und Herausforderungen des kombinierten Verkehrs oder entwickeln die Vollkunststoff-Sandwichbauweise für Aufbauten. Parallel entwickelt sich Kögel immer mehr auch zu einem Spezialanbieter für individuelle Transportlösungen. Neben der ständigen Erweiterung des Ulmer Betriebes wird im Jahr 1961 ein weiterer Produktionsstandort in Karlsdorf bei Bruchsal begründet. Es folgen Standorte in Hanau und Bückeburg und auch Neugründungen wie die der Firma KAMAG Transporttechnik, einem Anbieter für ganz spezielle Schwerlast-Fahrzeuge.

1983, nach 50 Jahren Selbstständigkeit, übernimmt Sohn Herbert Kögel die Führung des Unternehmens von dem inzwischen 73-jährigen Gründer. Zu diesem Zeitpunkt haben die Kögel Fahrzeugwerke ag mit fünf Werken und mehreren Tochtergesellschaften bereits einen internationalen Zuschnitt und eine marktführende Position in wichtigen Segmenten des entscheidenden Inlandsmarktes. Senior Franz Xaver Kögel bleibt seinem Unternehmen auch nach Ende seiner aktiven Laufbahn eng verbunden, ist fast täglich im Betrieb anzutreffen. Still daheim zu sitzen, das ist nicht sein Ding.

„Ich war immer Unternehmer, nie Unterlasser”, hat der Mann, der auch ein Meister der Mitarbeitermotivation war, seine Grundhaltung gerne treffend beschrieben. Und die endet nicht mit dem Erreichen irgendeiner Altersgrenze. „F. X. K.“ starb im Jahr 2007 im erfüllten Alter von 97 Jahren.

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