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Aktuell: Fahrermangel und Nachwuchsprobleme

Daily Business auf der Straße
Als Lkw-Fahrer kommt man viel herum, sitzt nicht täglich im Büro, genießt die Verbundenheit der Brummifahrer in aller Welt … doch mit Trucker-Romantik hat der Alltag wenig zu tun. Lange Lenkzeiten, unflexible Arbeits- sowie unkalkulierbare Wartezeiten in Handelslagern machen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fast unmöglich. Das Lohnniveau ist niedrig, der Job wird als körperlich und mental belastend empfunden. Hinzu kommen unwirtliche Rasthöfe und Parkplätze für Lkws sowie eine geringe Wertschätzung in der Gesellschaft.

Fazit: Fahrermangel
Das negative Image des Berufskraftfahrers hat seine Folgen: Schon jetzt fehlen deutschlandweit ca. 45.000 Lkw-Fahrer. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband warnt bereits vor Versorgungsengpässen. Und die Aussichten für die Zukunft sind alles andere als rosig: Der Berufsstand überaltert, junge Interessenten fehlen und für das Jahr 2020 wird heute ein Minus von rund 150.000 Fahrern angenommen – nachzulesen auch auf logistik-Watchblog.

Wo bleibt der Nachwuchs für die Ausbildung zum Lkw-Fahrer?
Durch sein geringes Ansehen in der Öffentlichkeit kann der Berufsstand des Lkw-Fahrers nicht mehr als Traumberuf bei jungen Leuten punkten. Hinzu kommt, dass Schulabgänger, die ihren Mittel- oder Realschulabschluss in der Tasche haben, den Beruf des Lkw-Fahrers nicht ergreifen können. Sie sind mit etwa 16 Jahren noch zu jung dafür.

Neue Perspektiven und Maßnahmen gegen den Fahrermangel
Die ganze Branche ist gefragt, um den Beruf des Lkw-Fahrers wieder attraktiver zu machen. Dazu gehören bessere Arbeitsbedingungen, steigende Löhne und attraktive Lohn-Zeit- Modelle. Bei jungen Leuten könnten Techniken wie Platooning (automatisiertes Fahren) das Interesse wecken, und dem Beruf ein modernes Image verleihen. Innovative Ausbildungsmodelle für unter 18jährige sind in Zukunft notwendig, um den Traumberuf Brummifahrer für Schulabgänger interessant zu machen. Dazu sind Schritte wie die Einführung des begleiteten Fahrens ab 17 auch im Lkw denkbar.

Die Kögel-Initiative für Fahrer: der Kögel Trucker Trailer KTT
Auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 präsentierten wir den Kögel Trucker Trailer (KTT), der voll und ganz auf den Vorlieben und Interessen von Lkw-Fahrern basiert. Dafür wurden im Vorfeld Fahrer auf dem Truck Grand Prix, der Wolfsmeile und auf Rasthöfen zum Thema „der perfekte Trailer für Trucker“ befragt. Anschließend überprüfte die Kögel Entwicklungsabteilung alle Vorschläge auf Realisierbarkeit und ließ sie dann in den KTT einfließen. Im Ergebnis: ein Trailer mit einem schönen Erscheinungsbild, mehr Nutzlast und Anwenderfreundlichkeit – exakt abgestimmt auf die Wünsche unserer wichtigsten Männer der Straße, der Berufskraftfahrer.

Das meint Kögel
„Um das Bild des Berufskraftfahrers wieder attraktiver zu machen, sollten wir alle uns dafür interessieren, was unsere Fahrer bewegt und wo der Schuh drückt“, sagt Kögel Geschäftsführerin Petra Adrianowytsch. „Wir bei Kögel haben bei der Einführung innovativer Techniken und der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte stets das Arbeiten der Lkw-Fahrer im Blick. Wir wollen ihren Berufsalltag gezielt unkomplizierter gestalten und engagieren uns aktiv im Interesse der Fahrer. Wir greifen gerne die Herausforderung auf, um durch leichte Bedienbarkeit unserer Trailer wertvolle Zeit für den Fahrer einzusparen, umso dem Zeitdruck ein Stück zu begegnen.“

Diskutieren Sie mit
Was läuft für Sie als Fahrer gut, was nicht so sehr und was könnte noch besser werden, um die Ausbildung zum Lkw-Fahrer für junge Leute sowie für Quereinsteiger wieder interessant zu machen? Wie sehen Sie als Arbeitgeber die aktuelle Lage? Und was haben Sie vor, um neue Berufskraftfahrer zu gewinnen? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen – wir freuen uns auf einen regen Austausch!

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Autor: markus-raider

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