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Von Fahrern für Fahrer: Die vier besten Tipps für unterwegs

Was tun bei extremer Hitze oder Kälte? Welches Essen schmeckt lecker und verträgt sich mit der langen Sitzerei? Wie wird man lästige Rückenschmerzen los? Es gibt unzählige Tipps von Lkw-Fahrern für unterwegs – wir haben hier die besten für Sie gesammelt.

Tipp 1: Rückenschmerzen – das Kreuz mit dem Kreuz

Lkw-Fahrer zählen zu den Berufsgruppen mit besonders erhöhtem Risiko für schwere Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfälle. Der Grund dafür ist die einseitige Haltung beim Sitzen im Wechsel mit extrem hohen Belastungen beim Be- und Entladen. Der beste Tipp von Fahrern für Fahrer: Nicht faul werden! Nach dem langen Sitzen im Führerhaus lohnt es sich, Pausen für Spaziergänge oder Dehnübungen zu nutzen. Aus solchen kurzen Bewegungseinheiten tankt der Rücken Kraft für die nächste Fahrt. Weitere Tipps sind: Kaffee, Snacks und kleine Mahlzeiten am besten im Stehen konsumieren, den Rücken warm halten und Zugluft vermeiden, damit keine Verspannungen entstehen – und unfreiwillige Pausen wie Stau oder Wartezeiten zu kleinen Entspannungsübungen im Führerhaus nutzen. Schulterkreisen, Kopfkreisen und bewusstes, tiefes Atmen sind die Lieblingsübungen der Fahrer.

Tipp 2: Jahreszeiten – sicher durch Hitze und Kälte

Im Lkw, auf der Straße und auf Parkplätzen sind die Jahreszeiten besonders deutlich spürbar. Plötzliche Temperaturstürze oder regional bedingte Klimaveränderungen auf Fernstrecken gehören zum Alltag – gut, wenn Fahrer da perfekt vorbereitet sind. Die wichtigsten Gepäcktipps von Fahrern für Fahrer …

… für kalte Tage: warmer Schlafsack, warme Kleidung (Schichtenprinzip), Handschuhe (mind. 3 Paar), Thermoskanne, Wasserkocher, Gaskocher, Streusalz und Splitt, Frostschutzmittel + wichtig: Standheizung checken lassen!

… für heiße Tage: Sonnencreme, Sonnenbrille, ausreichend Wechselshirts, 4-5 Liter Mineralwasser pro Tag, leichte Snacks wie Gurke, Melone und Beeren, Mini-Ventilator, Kühlgel für die Beine + wichtig: Klimaanlage regelmäßig durchchecken lassen!

Tipp 3: Ernährung – gesund, lecker und preiswert, geht das?

Die Bockwurst von der Imbissbude, das Schnitzel vom Rasthof und dazu die eiskalte Cola – klar, das klingt lecker. Und darf als besonderer Leckerbissen hin und wieder auch mal sein. Als dauerhafte Ernährung ist das Zeug nichts: Fett macht fett, das stimmt in diesem Fall leider wirklich. Dazu kommt der Insulinüberschuss durch Weißmehl-Produkte und Zucker, der wiederum Heißhunger hervorruft. Ein Teufelskreis, der allerdings ganz einfach durchbrochen werden kann – und viele Fahrer haben dafür tolle Tipps: Vor der Fahrt auf jeden Fall einkaufen und den Kühlschrank voll machen. Das kostet im Supermarkt oder Discounter nicht viel und die Qualität ist zuverlässig gut.

Als Getränk kommt ausreichend Mineralwasser in den Truck – auch gerne die Thermoskanne mit ungesüßtem Tee. Obstsorten wie Bananen und Äpfel lassen sich wunderbar auch auf mehrtägige Fahrten mitnehmen. Die Früchte schmecken lecker, stillen den Heißhunger auf Süßes und liefern gleich noch wichtige Vitamine mit. Leckere Snacks für zwischendurch sind außerdem Joghurts, Vollkornbrot, magerer Schinken, Frischkäse und Gemüsesorten, die sich roh verspeisen lassen wie Gurke, Tomate, Karotte und Paprika.

Auch die warmen Hauptmahlzeiten können selbst zubereitet werden: Vorgekochte Gemüse- oder Nudelgerichte sind ruck-zuck aufgewärmt, ebenso gesunde und gehaltvolle Fertiggerichte und Fertigsuppen mit viel Gemüse und Vollkorn. Wer seine warme Mahlzeit am liebsten im Rasthof oder Wirtshaus einnimmt, findet auch dort viele Leckereien, die leicht und gesund sind. Einfach mal die Schnitzel- und Schweinebratenseite in der Speisekarte überspringen und bei den Gemüse-, Hähnchen, Reis- und Nudelgerichten schauen, da findet sich für jeden Geschmack etwas Passendes!

Tipp 4: Müdigkeit – raus aus der Gähnerei

Unruhige Nächte, Schichtfahrten, eintönige Fahrstrecken und Schlafmangel – es gibt viele Gründe, warum Müdigkeit ein wichtiges Thema unter Lkw-Fahrern ist. Hilfsmittel Nummer 1 in diesem Fall: Kaffee. Der schwarze Wachmacher ist nicht ohne Grund so beliebt, er bringt den Kreislauf in Schwung und hält wach. Zusammen mit kühler Luft aus der Klimaanlage oder dem offenen Fenster rettet er so manchen Fahrer in müden Zeiten. Cola und Energydrinks können auch kurzfristig helfen, mit ihrem hohen Zuckeranteil putschen sie sogar richtig auf. Ist der erstmal im Blut, kommt aber auch ganz schnell das „Loch“, in dem sich die Müdigkeit gleich noch stärker breit macht.

Wahre Helfer sind also Kaffee, frische Luft, der eine oder andere Lieblingssong, der wach hält – und letztendlich das wichtigste: Schlafpausen. Bevor die Müdigkeit zu schlimm wird oder gar Sekundenschlaf droht, müssen Pausen einfach sein. Unter Zeitdruck einfach kurze Stopps mit sogenanntem Powernapping (20 Minuten mit Wecker) einlegen. Das versorgt den Körper mit genug Energie für weitere 3-4 Stunden Fahrt.

Ihre Tipps von Fahrern für Fahrer

Haben Sie auch Fahrer-Tipps auf Lager, die Sie gerne an Ihre Kollegen weitergeben möchten? Zum Beispiel coole Hacks für das Führerhaus, mit denen es dort noch wohnlicher wird. Tipps zum Thema Reiseapotheke in ganz Europa. Packlisten-Tipps: Was darf in Ihrem Brummi nicht fehlen? Erweitern Sie unsere Liste mit Ihren Kommentaren – wir freuen uns schon auf Ihre Beiträge!

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Autor: markus-raider

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