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Sicher ans Stauende – Kögel engagiert sich für die Initiative „Hellwach mit 80 km/h“

Carepaket | 04.11.2021

Schwere Auffahrunfälle am Stauende werden immer häufiger. Die Initiative „Hellwach mit 80 km/h“ will mit einer Info-Broschüre LKW-Fahrer auf das Problem aufmerksam machen. Kögel unterstützt die Aktion und verteilt die kostenlose Broschüre an Berufskraftfahrer und Flottenbetreiber.

Die Gefahr lauert am Ende des Staus. Wenn der Verkehr auf der Autobahn wegen Überlastung oder an Baustellen stockt, drohen schwere Auffahrunfälle – vor allem dann, wenn LKW darin verwickelt sind. 2020 starben bei Auffahrunfällen am Stauende 47 LKW-Fahrer. Eine traurige Bilanz.

Die Hauptursache für diese Unfälle ist mangelnde Aufmerksamkeit. Und dafür gibt es viele Gründe – etwa Sekundenschlaf oder die Ablenkung durchs Smartphone. Die Initiative „Hellwach am Stauende“ will Kraftfahrer genau auf diese Probleme aufmerksam machen. Gemeinsam mit erfahrenen LKW-Fahrern haben die Verantwortlichen der Initiative zehn Regeln erarbeitet, die helfen, Auffahrunfälle zu vermeiden. Eine neue Präventionsbroschüre stellt die Regeln nun anschaulich vor. Und Kögel unterstützt die Initiative tatkräftig: Wer bei Kögel einen Trailer abholt, der erhält die Broschüre der Aktion in der Auslieferung – nicht nur in Deutsch, sondern gleich in mehreren Sprachen.

„Unser Leitsatz bei Kögel lautet: ‚Because we care‘. Die steigenden Zahlen von Unfällen am Stauende bereiten uns große Sorgen. Daher unterstützen wir den Verein „Hellwach mit 80 km/h e. V.“ bei seiner wichtigen Arbeit und beteiligen uns an der Aufklärungsarbeit.“

Thomas Rosenberger
Bereichsleiter Marketing, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation bei Kögel

„Unser Leitsatz bei Kögel lautet: ‚Because we care‘. Dazu gehört, dass wir uns um das Wohlergehen der Berufskraftfahrerinnen und -fahrer sorgen“, erklärt Thomas Rosenberger, Bereichsleiter Marketing, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation. „Wir wollen nicht, dass Familien Väter und Mütter durch Unfälle verlieren. Die steigenden Zahlen von Unfällen am Stauende bereiten uns große Sorgen. Daher unterstützen wir den Verein „Hellwach mit 80 km/h e. V.“ bei seiner wichtigen Arbeit und beteiligen uns an der Aufklärungsarbeit.“

Mitbegründet wurde „Hellwach mit 80 km/h“ vom Verkehrspolizisten Dieter Schäfer. Und so wichtig das Anliegen der Initiative ist, so traurig war der Anlass, der zur Gründung des Vereins führte. „Am Rosenmontag 2018 krachte auf der Autobahn A 5, kurz vor dem Walldorfer Kreuz, ein Sattelzug in ein Stauende und zermalmte zwei Mittelklassewagen“, erinnert sich Dieter Schäfer. „Dabei starben vier Menschen, darunter Vater, Mutter und Schwester des einzig überlebenden 15-jährigen Mädchens.“ Der Fahrer des LKW war vermutlich abgelenkt. Diese Erfahrung bewegt Dieter Schäfer bis heute: „Selbst als erfahrener Verkehrspolizist steckst du das nicht weg. Das war der Auslöser für unsere Initiative ‚Hellwach mit 80 km/h‘.“

„Wir sind stolz, dass wir mit Kögel einen führenden Hersteller als Partner gewonnen haben. Das Sterben am Stauende muss aufhören.“

Dieter Schäfer,
Verkehrspolizist und Gründer von „Hellwach mit 80 km/h“

Die Hauptaufgabe der Initiative sieht Dieter Schäfer vor allem darin, über die Problematik aufzuklären und bei Fahrern und Flottenbetreibern ein Bewusstsein für die Gefahr zu wecken. Mit anderen Worten: Information ist die beste Prävention. Denn selbstverständlich fährt kein LKW-Fahrer absichtlich auf ein Stauende. „Aber er muss verstehen und verinnerlichen, dass er 40 Tonnen Verantwortung hat“, so Dieter Schäfer. Die zehn zentralen Regeln sollen darum dazu beitragen, Unfallursachen zu beseitigen.

„Mit der Präventionsbroschüre wollen wir möglichst viele der täglich 800.000 Lkw-Fahrer auf deutschen Straßen überzeugen, aber auch deren Chefs und Disponenten sowie deren Auftraggeber“, erläutert Schäfer die Ziele der Initiative. „Hierzu brauchen wir starke Partner. Wir sind besonders stolz, dass wir mit Kögel einen der führenden Trailer-Hersteller als Partner gewonnen haben und sind überzeugt, dass dadurch weitere Unterstützer folgen werden. Das Sterben am Stauende muss ein Ende haben und nur die Fahrer können das sofort bewirken.“ Ein großes Ziel, dem man auch mit der Aufklärungsarbeit durch die Broschüre hoffentlich ein gutes Stück näher kommen wird. Damit am Ende des Staus keine Gefahr mehr lauert.

Das sind die zehn „Max 80“-Regeln

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