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Leicht in die Zukunft

Care Paket | 12.01.2022

Leichtbau ist ein wichtiges Schlagwort der Trailer-Branche. Doch was verbirgt sich hinter dieser Technologie? Welche Rolle spielt sie in der Trailer-Fertigung von Kögel? Und wie profitieren unsere Kunden von der Leichtbauweise? Die Antworten auf diese und noch weitere Fragen haben wir hier in einer Mini-Serie für Sie zusammengestellt.

Bei Kögel hat die Zukunft Tradition. Denn wenn Paul Stempfle, Leiter Vorentwicklung & Supply Chain Management, an die Zukunft des Unternehmens denkt, denkt er auch an eine Technik, die bei Kögel schon lang im Einsatz ist: den Leichtbau. „Schließlich ist Kögel einer der ersten und aktivsten Anwender der Leichtbauweise in der Trailer-Branche“, erklärt Paul Stempfle.

 

Weniger Gewicht, mehr Vorteile

Dementsprechend bietet Kögel im Standardsegment (P90, P120) aktuell die leichtesten Fahrzeuge auf dem Markt. In diesem Bereich wurde zum Beispiel in den letzten zehn Jahren das Basisgewicht um rund 1 t auf nur noch 5,9 t reduziert. Und im Light-Segment liegt das Fahrzeug-Eigengewicht inzwischen sogar unter 5 t. Die Leichtbauweise kommt dabei im Prinzip bei allen Kögel-Modellen zum Einsatz – natürlich immer genau abgestimmt auf die Nutzung und die Anforderungen des jeweiligen Fahrzeugs. „Denn ein Trailer, der zum Beispiel auch im Bahn- oder Schiffsverkehr eingesetzt wird, muss anderen Anforderungen an Stabilität und Robustheit gerecht werden als ein Light-Trailer“, so Paul Stempfle.   

Die Vorteile der Leichtbauweise sind für die Kunden von Kögel eindeutig: Der Leichtbau verringert das Gewicht der Trailer. Dadurch verbrauchen die Fahrzeuge – speziell  bei den Leerfahrten – deutlich weniger Kraftstoff, was den Spediteuren gerade bei hohen Sprit-Preisen bares Geld bringt. Zum anderen können die leichteren Fahrzeuge mehr Nutzlast aufnehmen. Mitunter sparen sich die Kunden so sonst notwendige zusätzliche Fahrten ein.

 

Konstruktion ist gut, Kontrolle ist besser

Für Paul Stempfle bringen diese Vorteile der Leichtbauweise für die Fertigung bei Kögel aber auch zusätzliche Herausforderungen mit sich: „Wir stehen im Leichtbau immer vor der Aufgabe, Fahrzeuge leichter zu konstruieren ohne Einbußen bei der Qualität der Verarbeitung, der Lebensdauer, dem Handling und der gesamten Performance des Fahrzeugs“, erläutert der Maschinenbauingenieur. Aus diesem Grund überlässt Kögel beim Leichtbau nichts dem Zufall und bedient sich unter anderem einer umfassenden Teststrategie: Alle Fahrzeuge in Leichtbauweise müssen aufwändige Tests durchlaufen – vom Schlechte-Wege-Test über Belastungstests der Bodenplatte durch Stapler bis hin zu Aufbauprüfungen für eine optimale Sicherung der Ladung. Erst wenn ein Leichtbau-Modell bei sämtlichen Tests überzeugt, kann es in die Produktion gehen.

Sie wollen noch mehr über den Leichtbau bei Kögel erfahren? Im zweiten Teil unserer Leichtbau-Serie stellen wir Ihnen diese Technologie noch genauer vor.  

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