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„Wer anderen eine Grube fährt …“

Weggefährten | 04.11.2021

… muss ein echter Trucker-Profi sein. So wie Harry Schmidt. Der 60-jährige Vollblut-Trucker vom Gundelfinger Transportunternehmen TSB hat in diesem September für Kögel seine ganze Fahrkunst bewiesen – und den Schwertransport einer übergroßen Prüfgrube für die neue SKD-Fertigung am Standort in Burtenbach perfekt gemeistert.

Kögel baut am Standort Burtenbach eine sogenannte SKD-(Semi-Knocked-Down)-Fertigung. Dort werden künftig Trailer-Bausätze für Märkte in ganz Europa hergestellt und verpackt. Für den Bau der Anlage wurden auch zwei moderne Grubensysteme – eine Montage- und eine Prüfgrube – bei der Firma Balzer bestellt. Das Unternehmen aus Memmingen hat sich auf die Entwicklung und Fertigung solcher Systeme spezialisiert, die einsatzbereit und mit allen nötigen Anschlüssen an die Kunden ausgeliefert werden.

Beim Transport der z. T. riesigen Gruben ist dann vor allem Erfahrung gefragt. Dafür steht das Team des Transportunternehmens TSB – Transport-Service-Beitinger aus Gundelfingen an der Donau. Die Lieferung der Montagegrube an die Baustelle in Burtenbach verlief noch ganz unspektakulär. Denn aufgrund der cleveren Konstruktion passte das Bauteil auf einen regulären Sattelauflieger.

Harry und „Diddy“ – ein Team für jeden Transport


Deutlich schwieriger war allerdings die Fahrt mit der Prüfgrube. Denn diese hat mit ihren seitlichen Ausbuchtungen immerhin eine stattliche Breite von vier Metern. Der beladene, fahrfertige Sattelzug kam somit auf eine Länge von 20,5 Meter bei 4,1 Meter Breite und vier Metern Höhe. Allein das Ladungsgewicht von zwölf Tonnen war für die 500 PS starke Volvo Schwerlastzugmaschine keine große Herausforderung.

Für einen sicheren Transport der übergroßen und sperrigen Ladung war also das Know-how eines Trucker-Profis gefragt. Harry Schmidt ist dafür genau der richtige Mann. Schließlich sitzt der 60-Jährige schon seit vier Jahrzehnten auf dem Lkw – und gemeinsam mit Detlef „Diddy“ Schmidt im Begleitfahrzeug bildet er ein eingespieltes Team für besonders knifflige Aufgaben – wie eben den Transport der Prüfgrube vom Werk in Warthausen bei Biberach an der Riß bis zum Kögel-Hauptquartier in Burtenbach.

100 Kilometer Schwertransport in 90 Minuten


Die knapp 100 Kilometer vom nördlichen Oberschwaben bis in den Landkreis Günzburg legten Harry im Lkw und „Diddy“ im Begleitfahrzeug dabei größtenteils allein zurück. Lediglich auf dem ersten Teil der Strecken vom Werk bis zur Auffahrt auf die zweispurig ausgebaute B30 und auf dem Schlussabschnitt – von der Anschlussstelle Burgau an der A8 bis nach Burtenbach – wurde der Transport sicherheitshalber von der Polizei begleitet.

Nach rund eineinhalb Stunden Fahrt lieferten die beiden Schmidts ihre außergewöhnliche Fracht am Kögel-Standort in Burtenbach ab – sicher, präzise und unaufgeregt, wie es zwei langjährige Transport-Profis eben machen.

So lief der Transport der Prüfgrube

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