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Trailer von Kögel im Einsatz für die gute Sache

Care Paket | 02.05.2022

Der Krieg in der Ukraine hat die Weltöffentlichkeit schockiert. Die Not in Europa, direkt vor der Haustür der Europäischen Union, erschüttert die Menschen. Auch viele private Initiativen helfen, um die Ukrainer mit dem Nötigsten zu versorgen. Kögel hat gerade erst zwei Hilfskonvois mit Aufliegern unterstützt.

Einer der Menschen, die nicht tatenlos zusehen wollen, wie die Ukrainer Not leiden, ist Alexander Lübbe-Sloan. „Ich wollte angesichts der schrecklichen Nachrichten aus der Ukraine etwas Gutes tun“, berichtet Alexander. Mit einigen Bekannten und der Stadt Ochtrup, die einen Städtepartnerschaft zu der polnischen Stadt Wieluń in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze unterhält, organisierte er einen Hilfskonvoi. Seine Bemühungen trugen Früchte: Bei spendenwilligen Lebensmittelproduzenten sammelte er lebenswichtige Grundnahrungsmittel ein: Babynahrung von Hipp, Knödel und Schupfnudeln von Henglein, 700 Brote der Freisinger Naturbäckerei Wiesender, Mehl von der Scheller Mühle sowie Kartoffeln vom Münchner Unternehmen Koppold.

Mit 100 Paletten voll Hilfsgütern nach Polen

Nun mussten die Hilfsgüter noch bis zur Entladestelle, eine Schule in Wieluń, gelangen. Der Ingenieur kennt sich in der Nutzfahrzeug-Branche bestens aus. Seine Firma Truck-Ing mit Sitz in Paunzhausen, einem kleinen Ort nördlich von München, arbeitet für einen Lkw-Hersteller, der ihm eine Sattelzugmaschine lieh.

Den Kühlauflieger steuerte Kögel bei. Anschließend brach Alexander zunächst zur Sammeltour von München nach Ochtrup auf. Von dort aus ging es in einem Konvoi mit drei Sattelzügen und rund 100 vollgepackten Paletten nach Polen. Die knapp 1.000 Kilometer von Ochtrup nach Polen verliefen problemlos. „Hilfstransporte sind sowohl in Deutschland als auch in Polen von der Maut befreit, die Gesetzgeber haben zudem den Verwaltungsaufwand auf ein Minimum beschränkt. Das machte uns die Sache recht einfach“, erklärt Alexander.

Polen freuen sich über Hilfsbereitschaft

In Wieluń empfing der Rektor der Schule den Hilfskonvoi überschwänglich. Zahlreiche freiwillige Helfer entluden die Fahrzeuge, eine Deutschlehrerin übersetzte ins Polnische. „Die Helfer waren überwältigt von der großen Hilfsbereitschaft“, erzählt Alexander. Nach einer Übernachtung im Hotel ging es für Alexander zurück nach Deutschland.

Routenplanung durch erfahrene Profis in der humanitären Hilfe

Thomas Tschakert, Mitarbeiter der Volvo-Trucks-Deutschland-Pressestelle, hat im April bereits zwei Touren bis in die Ukraine absolviert. Auch er griff dabei auf Trailer von Kögel zurück. Die Touren wiederum organisierte er in Zusammenarbeit mit der Deutschen Humanitären Hilfe Nagold (DHHN). Sie organisierte einen Teil der Hilfsgüter wie Lebensmittel, Hygieneprodukte und Geschirr und übernahm auch die Routenplanung. Den Rest der Ladung sammelte Thomas im Freundeskreis und in seiner Heimatgemeinde nahe München.

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Hilfsgüter für umkämpftes Charkiw

Während er die erste Tour zusammen mit seinem Vater, dem Nutzfahrzeug-Journalisten Wolfgang Tschakert, unternahm, absolvierte Thomas die zweite Tour gemeinsam mit dem Chefredakteur des Fachmagazins Trucker, Gerhard Grünig, und mit Trucker-Redakteur Jan Burgdorf. Der Hilfskonvoi führte der Verbund aus fünf Lkw nach Užgorod nördlich der Grenze zu Ungarn. Beide Transporte kamen der Flüchtlings- und der Waisenhilfe zugute.

“Ein Viertel der Hilfsgüter blieb in dieser Region, der Rest ging auf Kleintransportern in den besonders vom Krieg betroffenen Osten des Landes, unter anderem nach Charkiw“

Thomas Tschakert

Berichte der Deutschen Humanitären Hilfe Nagold als Weckruf

Thomas engagierte sich bereits in vorausgegangenen humanitären Notlagen. „Ich bin schon vor vielen Jahren auf Berichte aus Krisenregionen von Julian Kirschner, Gründer der DHHN, gestoßen. Diese haben mich nachdenklich gemacht und zum Helfen bewogen.

Schicksale in der Ukraine machen betroffen

Die Unterstützung für die Ukraine komme an und sie sei auch weiterhin nötig. „Der Krieg in der Ukraine darf kein Alltag werden“, mahnt Thomas. Damit das nicht passiere, nehme er auch die gefährliche Reise in das umkämpfte Land auf sich. Kampfhandlungen hat er selbst noch keine erlebt. Aber: „Wir haben zahllose Flüchtlinge getroffen. Sie sind nur mit wenigen Habseligkeiten unterwegs. Jede dieser Familien steht für ein Schicksal. Mütter mit kleinen Kindern erzählen davon, dass die Kinder ihre Väter womöglich nicht wiedersehen. Das macht mich betroffen“, erklärt Thomas.

Er will möglichst bald zu einem dritten Hilfstransport aufbrechen. Die Trailer bekommt er gerne wieder von Kögel gestellt. „Dass wir solche Transporte unterstützen, ist für uns Ehrensache“, sagt Thomas Gregor, Bereichsleiter Vertrieb West und Leiter der Miet- und Telematiksparte von Kögel.

Kurzer Weg zur schnellen Hilfe

Wer ebenfalls helfen möchte, der kann sich unter anderem an die im Beitrag genannten Vereine wenden oder findet beispielsweise auf tagesschau.de eine Liste zahlreicher weiterer vertrauenswürdiger Hilfsorganisationen wie das Aktionsbündnis „Deutschland hilft“:

www.dhhn.de

www.waisenhilfe.de

www.unicef.de

www.aktion-deutschland-hilft.de

Kögel selbst hat gerade erst gemeinsam mit Humbaur, beides Firmen des Gersthofener Unternehmers Ulrich Humbaur, 100.000 Euro an Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ gespendet, um vor allem das Leid der Kinder in der Ukraine zu lindern.

www.ein-herz-fuer-kinder.de